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Männer-Gesundheit

Was ist Viagra?

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Viagra ist der Firmenname des Medikamentes, dessen Wirkstoff Sildenafil heißt. Diese Arznei wird zur Behandlung der männlichen Impotenz verwendet.

Der Name „Viagra“ ist die eingetragene Handelsmarke, ihr Besitzer ist das Pharm-Unternehmen „Pfizer“, das das Medikament entwickelt hat.

Sildenafil verbessert den Blutzufluss zu dem kleinen Becken und dem Penis. Dank dieser Eigenschaft wird Viagra zur Behandlung der erektilen Dysfunktion verwendet.

Auch produziert Pfizer noch eine Arznei mit Sildenafil als Wirkstoff. Die Arznei heißt Revatio und wird zur Behandlung der Lungenhypertonie verwendet.

Wie wurde Viagra erfunden?

Das Pfizer-Unternehmen entwickelte eine neue Arznei gegen Herz-und Kreislaufkrankheiten. Als Wirkstoff wurde Sildenafilcitrate betrachtet. Man vermutete, dass diese Substanz den Blutzufluss zum Herzmuskel gewährleistet und damit den Blutdruck senkt.

Aber die in englischen Sandwich durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass Sildenafilcitrat weder auf den Herzmuskel noch auf den Blutdruck wirkt.

Aber manche von an den klinischen Forschungen beteiligten Männern wollten die Arznei nicht zurückgeben. Der Grund war unerwartet: Sie haben die deutliche Erektion-Verbesserung bemerkt. Also, Sildenafil verstärkte den Blutzufluss zu dem kleinen Becken deutlich, nicht zum Herzmuskel.

Die Pfizer-Marktforscher sahen in Sildenafil die richtige Gewinnquelle, und die Arznei wurde weiter getestet. Aber jetzt sollte sie zur Behandlung der erektilen Dysfunktion verwendet werden.  

1993 wurde Viagra von diesem Standpunkt untersucht. Die klinischen Forschungen haben bewiesen, dass dieses Medikament wirklich ein effektives Mittel gegen Impotenz ist und dabei für den Organismus sicher.

Im März1998 wurde Viagra von der amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (the Food and Drug Administration – FDA) zugelassen und wurde als Arzneimittel produziert.

Was muss man wissen, bevor Sie mit der Viagra-Einnahme beginnen?

Interaktionen und Kontraindikationen

Vor der Viagra-Therapie muss man sich unbedingt an den Arzt wenden. In der Beratung nennen Sie alle Arzneien, die Sie momentan einnehmen. Vergessen Sie nicht, dass manche Arzneien zu unerwünschten und gefährlichen Folgen führen können, wenn man sie zusammen mit Viagra einnimmt.  

Die Kombination von Levitra und Nitraten (oder nitratähnlichen Arzneien) ist kontraindiziert, denn das kann zum starken Blutdruckabfall führen. Dazu gehören Nitroglyzerin, Isosorbiddinitrat und Mononitrat, sowie leichte Drogen, „Poppers“.

Nehmen Sie Viagra zusammen mit ähnlichen Arzneien wie Levitra (Vardenafil), Stendra (Avanafil), Cialis (Tadalafil) nicht ein.

Viagra und Revatio darf amn auch zusammen nicht einnehmen.

Andere Arzneien, die auch für die Behandlung der erektilen Dysfunktion bestimmt sind, darf man zusammen mit Viagra nur nach der ärztlichen Erlaubnis einnehmen.

Wenn Sie nach der Viagra-Einnahme Alkohol trinken, kann das zum Blutdruckabfall führen und die Erektion stören.  

Nebenwirkungen können auch vorkommen, wenn Sie neben der Viagra-Einnahme Grapefruits essen oder Grapefruitsaft trinken.

Leute über 65 Jahren müssen besonders vorsichtig sein, denn die Altersänderungen können unerwünschte und gefährliche Nebenwirkungen verursachen.

Nebenwirkungen

Wenn sie zwischen 18 und 60 Jahre alt sind, keine chronischen Krankheiten haben und Medikamente nicht einnehmen, kann Sildenafil-Einnahmen folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Rücken-, Muskeln- oder Kopfschmerzen;
  • Verdauungsstörungörungen;
  • Blutdruckabfall, Schnupfen, Naseverstopfung, Nasenbluten, Schlaflosigkeit;
  • SELTEN: plötzlicher kurzer Sehverlust. Das ist damit verbunden, dass der Blutzufluss zum Nervus opticus sinken kann. Diese Nebenwirkung ist für die Männer über 50 aus Risikogruppen typisch: Raucher, Diabetiker, Herzkranken, Hypertoniker, auch  für Männer, die Probleme mit Sehen oder erhöhten Cholesterinspiegel haben;
  • SELTEN: Erektion dauert mehr als 4 Stunden, begleitet mit schmerzhaften Empfindungen.

Nebenwirkungen, die eine dringliche ärztliche Hilfe fordern

Diese Probleme kommen selten vor, aber es gibt doch Leute, bei denen die Viagra-Einnahme stark ausgedrückte Nebenwirkungen hervorruft. Bei folgenden Symptomen müssen Sie sich dringen an den Arzt wenden:

  • Ausgedrückte allergische Reaktion mit Ausschlag, Jucken, Haut- und Schleimhautrötung, Ödeme, Abschuppung, Quaddeln.
  • Probleme mit Atem, Schlucken und Sprechen, Gesicht-, Hals-, Zunge- und Lippenödeme.
  • Probleme mit dem Herzrhythmus, Schmerzen in der Brust, Druckgefühl im Brustraum.
  • Schwindel, Dyskoordinierung und Präsynkope.
  • Starke und ständige Kopfschmerzen.   
  • Erbrechen, Magenstörung.
  • Seh- und Hörstörungen.
  • Atemnot.
  • Ödeme der Extrimitäten.
  • Fiber.
  • Unbegründete Hämatome und Durchblutungen.   

Viagra-Dosierung und Art der Anwendung

Viagra ist eine verschreibungspflichtige Arznei. Man darf Dosierung selbständig weder senken noch erhöhen, sie länger einnehmen, als der Arzt das empfohlen hat.

Für die Männer unter 60 ohne Probleme mit der Gesundheit kann die Dosis von 50 mg empfohlen werden. Viagra wird etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Da die Zeit nicht immer optimal zu rechnen ist, so kann man sich auf die optimale Effizienz (von 30 Minuten bis 4 Stunden nach der Einnahme) orientieren. Außerdem wird es empfohlen, Viagra nur einmal täglich einzunehmen, unabhängig von der Koitus-Zahl.

Wenn es nötig ist, kann der Arzt die Dosis bis 25 mg reduzieren oder bis 100 mg erhöhen (nicht mehr!). Das hängt von der Effizienz und der individuellen Verträglichkeit der Arznei ab.  

Viagra-Einnahme hängt von den Mahlzeiten nicht ab.

Vergessen Sie nicht, dass Viagra selbst zur Erektion nicht führt, sogar ihre maximale Dosis, 100 mg. Wer meint, Viagra kann unter allen Bedienungen zur Erektion führen, der irrt sich. Es ist die sexuelle Stimulation erforderlich, damit Viagra zu wirken beginnt.

Viagra-Generika (Analoge)

Was bedeutet „Generikum“?

Generikum wird aufgrund von demselben Wirkstoff, wie das originelle Medikament, aber unter anderem Namen und von anderen Unternehmen produziert.

Eine neue Arznei wird lange entwickelt. Wenn der Wirkstoff – oder die Kombination von Wirkstoffen – erfunden wird, kommt er/sie nicht sofort auf den Markt. Es werden lange Forschungen und klinische Untersuchungen erforderlich. Und wenn die Arznei wirklich effektiv wirkt (und das kommt nicht immer vor), dann kann das Unternehmen das Patent bekommen. Für Viagra dauerte dieser Prozess 5 Jahre.

Das Patent ist eine bestimmte Zeit gültig. Und während dieser Zeit darf die Arznei nur jenes Unternehmen produzieren, wo sie entwickelt wurde.

Warum ist es so? Entwicklung und Prüfungen des neuen Wirkstoffes kosten dem Unternehmen viel Geld, bis eine Milliarde Dollars. Natürlich will das Unternehmen diese Mittel zurückzahlen, um neue Arzneien zu entwickeln. Deshalb bekommt es ein exklusives recht auf Produktion und Absatz für bestimmte Zeit.

Wenn das Patent ausläuft, dürfen auch andere Unternehmen ihre eigene Arzneien aufgrund desselben Wirkstoffes produzieren. Diese Arzneien nennt man Generika – im Gegensatz zu dem Original.

Jede Arznei hat mehrere Namen: den chemischen, den internationalen Freinamen und den Firmenamen.

Der chemische Name sagt den Leuten kaum etwas, Mononukleohydrate sind nur den Fachleuten bekannt. Die Leute, die Chemie nur in der Schule gelernt haben, verstehen nicht, wie die Arznei wirkt. Der chemische Name von Viagra sieht so aus: 5-[2-ethoxy-5-(4-methylpiperazin-1-yl)sulfonylphenyl]-1-methyl-3-propyl-4H-pyrazolo[4,3-d]pyrimidin-7-one

Der internationale Freiname ist der Name des Wirkstoffes. Dieser Name wird von der WHO zugelassen, und der Produzent soll ihn auf der Verpackung schreiben; Sildenafil ist der internationale Freineme.

Der Handels- oder Firmenname wird der Arznei von dem Produzenten gegeben. Unter diesem Namen soll die Arznei den Patienten bekannt sein. Viagra ist der Firmenname einer aufgrund von Sildeanfil produzierten Arznei. Diesen Namen kann nur das Pfizer-Unternehmen gebrauchen.

Viagra und ihre Generika

Wenn das Pfizer-Unternehmen das erstes Patent für Viagra erhielt, war es bis 2010 gültig. Also die Gültigkeitsfrist dauerte 12 Jahre. Aber das Patent wurde mehrmals prolongiert, so dass es bis April 2020 gültig ist, also 22 Jahre nach der Viagra-Erscheinung auf dem amerikanischen Markt.

Trotzdem kam im Dezember 2017 ein von der FDA zugelassenes Viagra-Generikum auf den amerikanischen Markt. Diese Arznei produziert das Unternehmen Teva. Pfizer und Teva fürten miteinander lange Gerichtsprozesse, kamen aber zum Einverständnis. Teva bekam die Erlaubnis von Pfizer. Teva produziert seine Arznei in gleichen Dosen wie Pfizer – 25 mg, 50 mg und 100 mg.

Viagra in Indien

In den USA werden solche Fragen auf zivilisierte Weise gelöst, aber die Situation in Indien ist ganz anders. Indien hat eine hochentwickelte Pharmaindustrie, dort sin viele Fabriken, die verschiedenen Arzneien produzieren. Und die Frage über die Patentenrechte regt niemanden auf.    

Bestimmt produzieren Hunderte indischer Pharmaunternehmen viele Viagra-Generika.

Alle Generika aus Indien sind in den USA, der Europäischen Union, Kanada und anderen Ländern offiziell zum Verkauf verboten. Aber, wie man sagt, wo die Nachfrage ist, ist auch das Angebot. Und Generika sind auf den Märkten dieser Länder illegal und inoffiziell vorhanden.

Warum ist die Nachfrage so hoch? Die Generika sind billig. Sie sind viel billiger, als das originelle Medikament, und sie können sich Leute mit verschiedenen Einkommen erlauben.

Die meisten inoffiziellen Generika werden durch illegale Internet-Apotheken verkauft.

Wo kann man Viagra kaufen? Kann man Viagra ohne Rezept kaufen?

Die von dem Pfeizer-Unternehmen aufgrund vom Wirkstoff Sildenafil produzierte Arznei Viagra ist verschreibungspflichtig. Das bedeutet, dass alle offiziellen Apotheken, auch im Internet, Rezept oder seine Kopie/Scan beim Viagra-Kauf fordern sollen.

Illegale Webseiten und Apotheken verkaufen billigere, in Indien produzierte Viagra-Analoge, ohne nach dem Rezept zu fragen.

Die Polizei verbietet solche Webseiten, aber nach einer kurzen Zeit funktionieren sie wieder unter neuen Internetadressen.

Warum bleiben diese Internet-Apotheken so populär? In erster Linie, kann man dort Generika ohne Rezept billiger kaufen. Und noch eins: Viele Männer können Viagra ohne Unbehagen nicht kaufen, denn sie möchten ihre heiklen Probleme verbergen.

Interessante Tatsachen über Viagra

Viagra-Einnahme rettet die Frühgeborenen

Die Frühgeborenen nennt man Babies, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren sind. In den USA betragen solche Babies etwa 10% von allen Neugeborenen.

Je früher das Baby zur Welt kommt, desto mehr Gesundheitsprobleme und Überlebenschancen hat es.

Eines dieser Probleme, das bei den Frühgeborenen oft vorkommt, ist die ungenügende Lungenentwicklung. Deshalb brauchen solche Babies die mechanische Lungenventilation seit ihren ersten Lebenstagen.

Das in Viagra enthaltene Sildenafil erweitert die Blutgefäße nicht nur im kleinen Becken, sondern auch in den Lungen. Das senkt den Lungendruck, und das Atmen verbessert sich.

Die minimale Viagra-Dosis verkürzt die Zeit der mechanischen Lungenventilation.

Viagra kann Sprotleistungen verbessern

Es ist eine Reihe von Studien, wo die Viagra-Wirkung auf die Sportler untersucht wurde. In erster Linie waren es Radfahrer.

In meisten Fällen wurde kein Effekt bemerkt. Aber 2006 wurde die Untersuchung in Hochgebirgen, etwa 4000 Meter ü.M., durchgeführt. An der Forschung haben 11 Sportler teilgenommen. Ein Mann hörte sofort mit der Viagra-Einnahme auf, denn er hatte starke und lange Kopfschmerzen. 4 Männer haben deutliche Verbesserung ihrer Leistungen bemerkt. Im Durchschnitt waren die Leistungen deren, die Viagra einnahmen, um 39% höher, als der anderen.

Also, man konnte feststellen, dass Viagra auf den Organismus selektiv wirkt und viel von den individuellen Eigenschaften des Organismus abhängt. Am besten ist ihre Wirkung auf das Herz-und Kreislaufsystem, wenn der Mensch unter erhöhten physischen Belastungen ist und sich in Hochgebirgen befindet.

Viagra rettet bedrohte Tierarten

Seit langer Zeit töteten Menschen Tieren, um aus ihren Organen oder Körperteile Mittel gegen Impotenz zu schaffen. Obwohl ihre Effizienz nie genau beweisen wurde, wurden Hirschgeweih, Tigerknochen, Seebär-Penis, Nashorn-Hörner usw. in großen Mengen erworben.

Dank Viagra, ihren Generika und Analogen sind Hirschen und Nashörner gerettet. Man braucht die bedrohten Tierarten wegen ihrer Hörner, Genitalien oder Knochen nicht zu töten.

Viagra ist kein sexueller Stimulator

Viagra  weder erregt noch  erhöht die männliche Libido. Die erniedrigte Libido – der sexuelle Antrieb – wird von verschiedenen Faktoren verursacht. Darunter sind Probleme mit Hormonen, Stress, Depression, ungesunde Lebensweise (oder, umgekehrt, intensives Sporttrieben), Rauchen, ungesunde Ernährung, Alkohol, Drogen, Arzneien, Probleme in den Beziehungen, Selbstwertgefühl zu nennen.

Viagra wirkt nur im Zusammenhang mit der sexuellen Stimulation. Sie erhöht die Libido nicht. Um dieses Problem zu lösen, muss man sich an den Arzt wenden. Wenn das Problem mit den psychologischen Ursachen verbunden ist, kann der Arzt eine psychotherapeutische Behandlung empfehlen. Vielleicht müssen Sie die eingenommenen Arzneien durch andere Medikamente ersetzen, wenn sie auf die Libido negativ wirken.

Oft verschwindet das Problem, wenn der Mensch seine Lebensweise ändert: nimmt ab, ändert die Essgewohnheiten, hört mit dem Rauchen auf usw.  

In manchen Fällen wird Hormonersatztherapie empfohlen.

Auf die Frauen wirkt Viagra anders, als auf die Männer

Es wurde eine Reihe von Forschungen durchgeführt, wo die Viagra-Wirkung auf den weiblichen Organismus erforscht wurde. Aber es wurde noch nicht genau festgestellt, wie Viagra auf die Frauen wirkt und ob sie ihre Libido erhöht. Also, zur Zeit wird Viagra den Frauen noch nicht empfohlen.