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Was ist Cialis

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Cialis ist der Firmenname/Handelsname der Arznei, die das Unternehmen Eli Lilly produziert. Deren Wirkstoff ist das von der Eli Lilly entwickelte Tadalafil. Diese Substanz wirkt wohltuend auf die männliche Potenz.

Cialis (Tadalafil) ist der dritte Phosphodiesterase vom Typ 5 (PDE-5)-Hemmer, der auf den pharmazeutischen Markt kam. Der erste war Viagra (Sildenafil), der zweite – Levitra (Vardenafil).

Cialis wird zur Behandlung der Erektionsstörungen verwendet. Cialis selbst führt zur Erektion nicht, es ist die sexuelle Stimulation erforderlich. Die Wirkung des Medikamentes besteht darin, dass es den Blutzufluß zum Penis verstärkt. Deswegen wird Erektion länger und stärker ausgedrückt.

Cialis wurde 2003 von der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration/ Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde), die die Sicherheit der Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Arzneien überprüft, zugelassen.

Cialis wird nicht nur zur Behandlung der erektilen Dysfunktion verwendet, sondern auch in der Therapie des gutartigen Prostata-Tumors.

Cialis ist nicht die einzige Arznei, derer Wirkstoff Tadalafil ist. Aufgrund dieses Wirkstoffes wird auch Adcirca produziert; diese Arznei wird zur Behandlung der Lungenhypertensie verwendet. Die Erkrankung ist auch durch Gefäßprobleme verursacht. Die Arterien verengen sich stark, und es kommt in die Lungen weniger Blut.

Was muss man wissen, bevor man mit der Cialis-Einnahme beginnt

Die Erektion ist ein Prozess mit mehreren „Beteiligten“. Das sind Gehirn, Hormone und Gefäße. Erektile Dysfunktion kann von Störungen in jedem dieser Organe zeugen, vielleicht gibt es eine Erkrankung. 

Herzkrankheiten oder Zuckerkrankheit können auch zur Erektionsstörungen führen.

Auch kann erektile Dysfunktion vom chronischen Stress oder erhöhter Unruhe zeugen. Zur erektilen Dysfunktion können auch Nervenkrankheiten (multiple Sklerose, Parkinson-Krankheit) führen.

Die Einnahme von manchen Arzneien ist als Ursache der Erektionsstörungen auch nicht auszuschließen.

Also, wenn Sie oft Probleme mit der Erektion haben, wenden Sie sich an den Arzt, um ihre Ursache festzustellen.

Male doctor discussing reports with patient at desk in medical office

Interaktionen und Kontraindikationen

Vor der Cialis-Therapie muss man sich unbedingt an den Arzt wenden. In der Beratung nennen Sie alle Ihre Krankheiten und Arzneien, die Sie momentan einnehmen. In erster Linie sind auf folgende Symptome zu achten:

  • Allergie gegen ähnliche Arzneien, andere Arzneien oder Lebensmittel. Allergie-Merkmale können verschieden sein: Jucken, Ausschlag, Probleme mit Atmen, Ödeme, Husten, Atemnot.
  • Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen.
  • Hyper-oder Hypotonie. 
  • Leber- und Nierenkrankheiten.
  • Erbkrankheiten der Sehorgane.
  • Weniger als vor 90 Tagen passierter Infarkt.
  • Weniger als vor 6 Monaten passierter Insult.  
  • Schmerzen in der Brust während Geschlechtsverkehrs.

Die Kombination von Cialis und Nitraten (oder nitratähnlichen Arzneien), sowie leichten Drogen, „Poppers“, ist kontraindiziert, denn das kann zum starken Blutdruckabfall führen.

Cialis darf man mit ähnlich wirkenden Arzneien, wie Viagra, Levitra, Stendra nicht einnehmen. Gleiche Einnahme von Cialis und Adcirca ist auch verboten, denn diese Arzneimittel aufgrund desselben Wirkstoffes (Tadalafil) produziert werden.

Die Einnahme von anderen Arzneien, die zur Behandlung der Erektionsstörung bestimmt sind, muss man unbedingt mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Nebenwirkungen können auch vorkommen, wenn Sie neben der Cialis-Einnahme Grapefruits essen oder Grapefruitsaft trinken.

Leute über 65 Jahren müssen besonders vorsichtig sein, denn der Organismus kann anders, als in der Jugend, reagieren.

Nebenwirkungen

  • Fiber.
  • Schnupfen, Nasenverstopfung.
  • Muskel-, Rücken- und Kopfschmerzen, Schmerzen in den Extrimitäten.
  • Blutdruckabfall.
  • Schlaflosigkeit.
  • Konjunktivitis.
  • SELTEN: plötzlicher kurzer Sehverlust. Das ist damit verbunden, dass der Blutzufluß zum Nervus opticus sinken kann. Diese Nebenwirkung ist für die Männer aus Risikogruppen typisch:  Männer über 50, Raucher, Diabetiker, Herzkranken, Hypertoniker, auch  für Männer, die Probleme mit Sehen oder erhöhten Cholesterinspiegel haben.
  • SELTEN: Erektion dauert mehr als 4 Stunden, begleitet mit Schmerzen.

Für die Nebenwirkungen sind in erster Linie die älteren Leute, Herz-, Leber- und Nierenkranken und Diabetiker anfällig.

Nebenwirkungen, die eine dringliche ärztliche Hilfe fordern

Diese Probleme kommen selten vor, aber es gibt doch Leute, bei denen die Cialis-Einnahme stark ausgedrückte Nebenwirkungen hervorruft. Bei folgenden Symptomen müssen Sie sich dringen an den Arzt wenden:

  • Ausgedrückte allergische Reaktion mit Jucken, Ausschlag, Abschuppung, Quaddeln, Ödeme (Haut und Schleimhaut), Haut- und Schleimhautrötung.
  • Probleme mit Atem und Schlucken, verwirrtes Bewusstsein, Dyskoordination, Hals- und Mundödeme.
  • Schmerzen in der Brust, Probleme mit dem Herzrhythmus, Druckgefühl im Brustraum.
  • Schwindel und Präsynkope.  
  • Erbrechen, Magenstörung.
  • Seh- und Hörstörungen.
  • Kopfschmerzen.
  • Unbegründete Atemnot.
  • Ödeme der Extrimitäten.
  • Fiber.
  • Unbegründete Hämatome.

Dosierung und Art der Anwendung

Cialis ist eine verschreibungspflichtige Arznei. Man darf Dosierung selbständig weder senken noch erhöhen, sie öfter oder länger einnehmen, als der Arzt das empfohlen hat. Auch sind die Cialis-Tabletten nicht zu teilen, man soll sie ganz einnehmen.

Die empfohlene Dosierung beträgt für Cialis 10 mg. Wenn es nötig ist, kann der Arzt sie bis 5 mg reduzieren oder bis 20 mg erhöhen. Das hängt von der Effizienz, dem Patientenzustand und der individuellen Verträglichkeit der Arznei ab. Die maximale Dosierung beträgt 20 mg pro Tag. 

Die Tagesdosis beträgt gewöhnlich 2,5 oder 5 mg, was auch vom Patientenzustand, begleitenden Krankheiten, Verträglichkeit und Effizienz der Arznei abhängt.

Cialis wird etwa 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Ihre Effizienz kann bis 36 Stunden dauern.

Cialis nimmt man einmal täglich ein, egal, ob das eine einmalige oder reguläre Einnahme ist.

Wenn Sie Cialis regulär einnehmen, nehmen Sie es zu einer und derselben Zeit ein.

Cialis kann man während der Mahlzeiten oder außer den Mahlzeiten einnehmen.

Für die Leber- und nierenkranken Patienten (leichter und mittlerer Grad der Erkrankung) wird die Cialis-Dosis reduziert. Beim schweren Erkrankungsgrad wird auf ihre Einnahme verzichtet.

Vergessen Sie nicht, dass Cialis selbst zur Erektion nicht führt, es ist die sexuelle Stimulation erforderlich.

Die empfohlene Tagesdosis beträgt  in der Therapie des gutartigen Prostata-Hyperplasie 5 mg.

Was bedeutet „Generikum“? Cialis-Generika

Wenn die Arznei aufgrund eines bekannten Wirkungsstoffes produziert wird, heißt sie Generikum.

Wenn der Wirkstoff von einem Pharmaunternehmen erfunden wird, kosten seine Tests viel Geld und dauern ziemlich lange. Das sind Laboruntersuchungen, klinische Studien und verschiedene Sicherheitsprüfungen. Werden der Wirkstoff und auf seinem Grund produzierende Arznei als effektiv und sicher anerkannt, dann kommen sie auf den Pharma-Markt. Das Unternehmen, das diese Arznei produziert, erhält ein Patent, das ihm das exklusive Recht auf Produktion und Absatz der Arznei gibt. Das ermöglicht die Kosten für die Forschungen zurückzuzahlen. Wenn der Wirkstoff zur Produktion zugelassen wird, nennt man die auf einem Grund produzierte Arznei Original.

Wenn das Patent ausläuft, dürfen andere Unternehmen Generika produzieren, das heißt, sie entwickeln ihre eigenen Arzneien aufgrund desselben Wirkstoffes. Sie heißen Generika.

Man muss verstehen, dass offizielle Generika keine Verfälschungen sind. Diese Arzneien werden auch geprüft und getestet, bevor sie auf den Markt kommen.

Aber im den Ländern der „dritten Welt“ beginn man mit der Generika-Produktion, bevor das Patent ausläuft. Diese Arzneien werden nie getestet, ihre Wirkung und Sicherheit werden nicht bestätigt.

Die meisten davon werden in Indien produziert. Der niedrige Preis und die Zugänglichkeit (sie sind rezeptfrei) machen solche Präparate sehr populär.

Das Patent auf die exklusive Arzneien-Produktion aufgrund von Tadalafil besitzt das Unternehmen Elly Lilly. Es läuft im Frühling 2020 ab. Also jetzt werden keine offiziellen/legalen Cialis-Generika produziert. Erst nach 2020 bekommen die anderen Pharm-Unternehmen Recht auf Entwicklung und Produktion ihrer eigener Arzneien aufgrund von Tadalafil.

Die vorhandenden Cialis-Generika sind inoffizielle, illegale Präparate, die durch das Internet verbreitet werden.

Wo kann man Cialis kaufen? Kann man es ohne Rezept kaufen?

Cialis ist eine verschreibungspflichtige Arznei. Sogar in einer legalen Internet-Apotheke sollen Sie  Kopie/Scan des Rezeptes vorzeigen.

Dabei werden die in Indien produzierten Cialis-Generika in illegalen Internet-Apotheken frei verkauft. Dazu braucht man kein Rezept, was diese „Medikamente“ sehr populär macht.

Warum fragen die Männer nach dem Rezept nicht? Es gibt verschiedene Gründe. Erstens, viele schüchtern sich. Nicht jeder Mann kann so ein heikles Problem mit dem Arzt besprechen. Solche Männer ziehen vor, die Generika online zu kaufen. Außerdem, haben sie keine Kontakte mit dem Verkäufer und behalten ihre Anonymität.

Zweitens, solche Präparate kaufen Männer, die keine Probleme mit der Erektion haben, wollen aber mit Hilfe von Cialis die Partnerin beeindrucken.

Schlussfolgerungen

Cialis ist eine der verbreitesten Arzneien, die in der Impotenz-Therapie verwendet werden. Das ist die zweitpopulärste Arznei nach Viagra. Ihre Wirkung ist effektiv, die Nebenwirkungen kommen selten vor und werden nicht so stark ausgedrückt. Die Wirkungszeit dauert bis 36 Stunden. Das ermöglicht den Männern in der ganzen Welt ihr Selbstvertrauen und normale sexuelle Beziehungen zurückzugewinnen.